Erstes Lebenszeichen

„Wir haben heute ein Lebenszeichen abgegeben und mit etwas Glück hätten wir auch die ersten Punkte einfahren können. Ich bin aber hoch zufrieden, auch wenn wir die erste Halbzeit etwas verschlafen haben. Mit der soliden Leistung aus der zweiten Halbzeit“, erklärt Trainer Markus Appel nach der Partie. In der ersten Halbzeit lief es zunächst nicht ganz rund für die HSG Bad Wildungen. Bis zum 4:4 durch den zwölffachen Torschützen Jan Appel in der achten Minute verlief die Partie noch einigermaßen ausgeglichen.

Dann legten die Gäste aus Zwehren den Turbo ein und zogen 11:4 davon. In den letzten Minuten vor der Pause, war es immer wieder Jan Appel, der aus dem Spiel oder per Siebenmeter traf (11:9). In der zweiten Hälfte steigerte sich die heimische HSG immens. „Die Mannschaft hat begriffen, dass das Spiel über eine konstante Abwehr einen ganz anderen Verlauf nach Vorne nimmt.“, erklärt Trainer Appel. Mit viel Kampf, Motivation und Siegeswillen kämpfte sich sein Team Tor um Tor heran. In der 48. Minute waren die Wildunger durch den Treffer von Tim Kirschnick erstmals auf drei Tore heran gekommen (23:26).

Dann leistete sich die Heimsieben den ein oder anderen technischen Fehler und hinzu kamen einige unglückliche Schiedsrichterendscheidungen, der im restlichen Spiel aber durchaus eine gute Figur machte. Bad Wildungen musste sich trotz starker zweiter Halbzeit 30:35 geschlagen geben. „Alles in allem kann man sagen die Mannschaft hat sich gefunden und ist auf dem Weg aus der Krise. Uns sollte noch niemand abschreiben. Wir sind für jede Überraschung zu haben“, gibt sich Markus Appel zum Abschluss kämpferisch.

Tore für Bad Wildungen: Jan Appel 12/4, Thomas 6, Sattar 4, Krathge 2, Kuhn 2, Ermler 2, Kirschnick 2

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