Gekämpft bis zum Ende

Die HSG Bad Wildungen musste auf Daniel Menthel (Grippe) kurzfristig verzichten und so fehlte es im Rückraum an Unterstützung. Zum Schluss war es ein unglückliches Tor, was eine Punkteteilung verhinderte und Bad Wildungen verlor knapp mit 27:28. Die Gastgeber kamen gut ins Spiel und spielten eine solide Abwehr. Über die erste und zweite Welle erarbeitet sich die heimische HSG einen 5:2 Vorsprung. Bad Wildungen scheiterte dann immer wieder am Gäste Torhüter und so kam Fuldatal auf 5:5 heran.

„Der Torhüter war unten sehr stark und wir haben es verpasst hoch zu werfen“, erklärt Wildungens Trainer Pascal Böcher. Fuldatal übernahm das Zepter und baute den Vorsprung auf vier Tore aus. Minimale Fehler in der Wildunger Abwehr sorgten dafür, dass es bei diesem Vorsprung bis zur Pause blieb (11:15). Für die zweite Halbzeit hatte sich die Wildunger Abwehr vorgenommen, noch konsequenter zu spielen und sich nicht herauslocken zu lassen, wie in Hälfte eins.

Zwar holten die Gastgeber im zweiten Durchgang auf, spielten aber im Angriff die Pässe viel zu hektisch nach vorne. So wurden die Bälle nicht gefangen oder der Gegner arbeitete schnell zurück, wenn der Ball abgefangen wurde. In den letzten Minuten kämpfte sich Bad Wildungen über eine gute Abwehr wieder und eine starke Torhüterleistung wieder heran. „Die Torhüterleistung war über die gesamte Partie sehr gut“, lobt Böcher seine Schlussmänner.

Ein Block ins Seitenaus brachte Fuldatal in den letzten Sekunden in Ballbesitz und zum entscheidenden Tor zum 28:27. „Am Ende mussten wir uns, mit erhobenen Haupt, trotzdem mit einem Tor geschlagen geben“, so Böcher. „Wir haben gut gearbeitet als Team, das war das positive an der Sache.“

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