Zu viele technische Fehler führen zur Niederlage

Zwar reiste die HSG Bad Wildungen mit vollem Kader nach Zierenberg, aber auf Grund von Krankheit und anderer Verpflichtungen fand nur am Freitag ein Training statt und das auch nicht in Bestbesetzung. Dennoch zeigte die HSG gute Ansätze, die aus dem Wesertalspiel mitgenommen hatte. Aber Fehlpässe, überhastete Einzelaktionen und Ballverluste brachten die Wildunger schnell wieder ins Hintertreffen.

Die Gästen kamen zwar immer wieder ran, aber mussten zur Pause dann einen sechs Tore Rückstand hinnehmen (10:16). „Die letzten zehn Minuten vor der Halbzeit waren ganz gut. Da haben wir flüssig gespielt“, erklärt Wildungens Trainer Pascal Böcher. „Wir haben nur die Halbpositionen und die Kreisläufer in der Abwehr nicht in den Griff bekommen“, fügt er hinzu. In die zweite Hälfte starten die Gäste sehr gut. Der Plan lautete über eine schnelle erste Welle, schnelles Umschaltspiel und konzentrierte Angriffe zu gehen.

„Das hat wirklich gut funktioniert“, so Böcher. In der 41. Minute kam Bad Wildungen ran und dann kam der Einbruch. Technische Fehler und Fehlpässe ließen die Wildunger Köpfe nach unten gehen. Daraufhin konnten die Gäste nicht mehr mithalten und mussten eine 23:30 Niederlage einstecken. Nach dem Spiel bemängelte der Trainer die Leistung des Einzelschiedsrichters:“Da war keine Linie zu erkennen, aber auf beiden Seiten nicht.“

  1. Maskottchen

    Wie lange schaut der Verein noch zu?
    In der Regel wird hier nur über die Spieler gemeckert.
    Ich halte es aber mittlerweile durchaus für angemessen, dass auch mal über die Leistung und die häufig nicht verständlichen Entscheidungen des Trainers gesprochen werden muss.

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