Auwärtsniederlage in Trendelburg

„Desaströs! Ich kann es nicht beschönigen. Das war überhaupt nichts“, haderte Klaus Reinicke mit der Leistung seiner HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim in Trendelburg bei der so nicht erwarteten 27:24 Auswärtsniederlage.

Dabei starteten die Wildungerinnen eigentlich gut in die Partie. Nach gespielten fünf Minuten lagen sie 2:5 vorne. Doch danach drehten die Gastgeberinnen die Partie und übernahmen ihrerseits mit 7:5 die Führung. „Reinhardswald hat wie erwartet gespielt. Sie haben oft genug einen simplen Freiwurf genutzt um Pia Kompa (10/2) in Wurfposition zu bringen und wir haben es nicht geschafft einen vernünftigen Block zu stellen.

Überhaupt war unsere Abwehrleistung katastrophal“, ärgerte sich Reinicke. Beim 8:8 (19.) durch Alexandra Coman glichen die Wildungerinnen letztmalig aus. In den folgenden elf Minuten konnte Reinhardswald, gestützt auf die zahlreichen Fehler der Wildungerinnen, sich eine 15:10 Pausenführung erarbeiten.

Nach der Halbzeit zogen die Gastgeberinnen auf 19:12 (37.) davon. Die Kurstädterinnen konnten noch einmal beim 20:15 (45.) auf fünf Tore verkürzen, lagen aufgrund der Fülle an eigenen technischen Fehlern und der mangelhaften Chancenverwertung wieder 25:18 (53.) zurück. Es folgte ein Viererpack von Antonia Sattar, der die Wildungerinnen noch einmal auf drei Treffer 25:22 (57.) heranführte. Aber auch dieses Aufbäumen zum Ende verpuffte zur reinen Ergebniskosmetik und Wildungen verlor 27:24.

„Das Schiedsrichtergespann hat einige krasse Fehlentscheidungen getroffen. Eine klare Rote Karte wurde nicht gegeben und Abpraller von der Hallenwand hinterm Tor wurden ignoriert“, war Reinicke mit der Leistung der Unparteiischen nicht zufrieden, fügte aber sichtlich bedient an: „Verloren haben wir das Spiel selbst und zwar in der Abwehr. In Reinhardswald muss man keine 27 Tore kassieren.“

Tore für Bad Wildungen: Kim Eigeland, Straßer 4, Petrich 1, Eder 9/6, Blume, Sattar 8, Martin, Sperling, Klask, Coman 1, Michel, Tabea Eigeland 1

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