Gut gekämpft und beachtlich geschlagen

Auch wenn am Ende eine 12 Tore Niederlage steht, schlug sich der Tabellenletzte HSG Bad Wildungen beachtlich und verkaufte sich gut. „Die Niederlage ist etwas zu hoch ausgefallen“, findet Wildungens Trainer Markus Appel. „Wir haben aber unteranderem fünf Tempogegenstöße vergeben. Und das ist gegen eine Spitzenmannschaft wie Wehlheiden einfach zu viel, um das Spiel enger zu gestalten“, fügt Appel hinzu.

Die Gastgeber kamen gut in die Partie. Bis zum 5:6 in der 12. Minute durch Martin Lambrecht war die HSG nah dran am Tabellenzweiten und schlug sich bis zum 8:11 in der 21. Minute gut. Dann legten die Gäste vor. Über 11:8, 14:8 und 17:9 bauten sie die Führung bis zur Pause auf 19:9 aus. „Wir waren etwas zu verhalten und ängstlich, um sich gegen Wehlheiden im Eins gegen Eins durch zusetzen“, erklärt Wildungens Trainer.

In der zweiten Halbzeit zeigte Bad Wildungen etwas mehr Kampfgeist, vor allem in der Abwehr. Allerdings leistete sich die HSG wieder zu viele technische Fehler und vergab zu viele klare Chancen, um die Partie noch enger zu gestalten. „Sonst hätten wir ein knapperes Ergebnis erzielen können“, sagt Markus Appel. „Die Mannschaft hat aber gut gekämpft und sich beachtlich geschlagen“, fügt er hinzu. Lobende Worte fand Trainer Appel für seinen zweiten Torhüter Jonas Göthe, der zwei Siebenmeter parierte.

Tore für Bad Wildungen: Jan Appel 7/4, Kleinert 4, Stichling 3, Lambrecht 3, Buchholz 3, Krathge 2, Brauer 2, Mentel 1

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