Zu viele technische Fehler

Auch im Kellerduell um den Klassenerhalt steht die HSG Bad Wildungen am Ende wieder mit leeren Händen da. „Nach der Niederlage ist ein Klassenerhalt sehr unwahrscheinlich“, erklärt Wildungens Trainer Markus Appel zerknirscht. Die heimische HSG kämpfte zwar über das gesamte Spiel und spielte aber in Führung liegend einfach nicht clever genug, um den Sack zu zumachen. Über 3:1 in der neunten Minute führten die Gastgeber bis zum 7:5 in der 17. Minute.

Dann erzielte Lohfelden drei Tore in Folge und drehte die Partie zum 8:7. Bis zur Pause warfen sich die Gäste mit 11:9 in Führung. Die Quote der technischen Fehler war für dieses Spiel viel zu hoch. Auch vergab die Appel Sieben viele freie Chancen und auch eine doppelte Überzahl nutzte Bad Wildungen nicht. In der zweiten Hälfte kämpften die Wildunger weiter und blieben dran. In der 43. Minute ging die heimische HSG wieder mit 17:16 in Front und hielt diese bis zum 19:18 in der 46. Minute. Dann profierten die Gäste wieder von den Fehlern der Hausherren.

Die heimische HSG nahm sich unnötige Würfe und baute so Lohfelden auf. Zehn Minuten vor Schluss gingen die Gäste mit 24:20 in Führung. Trotz guter Torhüterleistung mit einer kämpferischen  Abwehr waren die Wildunger einfach nicht clever genug, um das Spiel über die Zeit zu bringen und so zu gewinnen. „Wir haben die Chancen, die wir hatten heute nicht konsequent genutzt. Mit so vielen technischen Fehlern behaftet kannst du so ein Spiel nicht gewinnen“, lautet daher das knappe Fazit von Trainer Appel.

Tore für Bad Wildungen: Jan Appel 10/4, Krathge 3, Kirschnick 3, Mentel 2, Buchholz, Stichling 1, Ayanoglu 1

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