Enges Spiel gegen SVH Kassel

„Wir haben uns heute am Ende selbst um den verdienten Lohn gebracht, weil wir am Ende in den letzten Angriffen nicht geduldig genug gespielt haben“, erklärt Bad Wildungens Trainer Markus Appel. Zwischenzeitlich hatte seine Mannschaft immer wieder die Chance das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen, auch weil dem SVH Kassel im Angriff nicht mehr viel einfiel.

Der Kader vor dem Spiel gegen den SVH hatte sich leicht vergrößert. Felix Knop aus der A-Jugend steuerte in seinem ersten Spiel in der Männermannschaft gleich zwei Tore bei und Niklas Gerding kehrte nach einer Pause wieder zurück ins Team. Gerding, der unter Ex-Trainer Pascal Böcher nicht mehr spielte, fügte sich nahtlos ins Team ein und zeigte eine starke Abwehrleistung. Dieser starken Abwehrleistung war es auch zu verdanken, dass die HSG bis zur Halbzeit nur mit 9:12 zurücklag.

In der zweiten Halbzeit kämpften die Gäste weiter. Über 11:13 und 14:16 traf Jan Appel in der 40.Minute erstmals zum 16:16 Ausgleich. Das Spiel wurde enger. Nach dem Siebenmeter zum 17:17 durch Jan Krathge in 42. Minute zog der SVH wieder auf 20:17 davon. Wildungen kam aber wieder auf 19:20 durch Martin Lambrecht heran. In der 56. Minute erwies sich Jan Krathge wieder als sicherer Siebenmeterschütze zum 23:23. Wildungen hatte es nun selbst in der Hand, die ersten Punkte mitzunehmen.

Am Ende fehlte es der Appel Sieben aber an Cleverness und auch an Kraft den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. „Auschlaggebend für die, zum Schluss doch vier Tore Niederlage, war die Zweiminuten Strafe gegen Ende. Da konnte sich der SVH nochmal absetzen, weil sie die Chance genutzt haben in Überzahl zu spielen“, sagt Markus Appel abschließend.

Tore für Bad Wildungen: Krathge 9/6, Jan Appel 8, Lambrecht 2, Knop 2, Ayanoglu 1, Cramer 1, Kirschnick 1

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