Katastrophe in der Abwehr

„Diesen Zwei-Punkte Verlust müssen wir heute zu 70 % unserer katastrophalen Abwehr zuschreiben. Die anderen 30% sind klare Torchancen gepaart mit jeder Menge technischer Fehler“, ärgert sich Bad Wildungens Trainer Pascal Böcher nach der erneut knappen Niederlage. Beide Mannschaften begannen auf Augenhöhe, wobei die heimische HSG in den ersten Minuten die bessere Phase erwischte. Doch Baunatal war entschlossen, sich nicht abschütteln zu lassen und kam mehrfach über ihre Außenspieler und ihren Kreisläufer zum Torerfolg.

Die Wildunger Abwehr war fahrig und mehr als nur löchrig. So kann man leider kein Spiel für sich entscheiden. „Leider gelang es uns im gesamten Spiel nur in wenigen Phasen diese Lücken zu zustellen und das richtige Timing gegen den Linksaußen zu finden“, so Böcher. Kurz vor der Pause setzten sich die Gäste mit 17:15 ab. „In der zweiten Halbzeit gab es heute keinen Einbruch und das ist an dem heutigen Spieltag das wirklich einzig Positive, was ich aus dem Spiel mit rausnehmen kann“, erklärt der Trainer. Die Gastgeber kamen aber nicht näher als ein Tor an die Baunataler ran, dazu hätten sie hinten einfach wesentlich mehr investieren müssen (27:28).

Ab der 50. Minute setzten die VW-Städter auf 30:27 ab. „Normal ein Spielstand der noch alle Möglichkeiten gibt, aber nicht wenn man zu leichtfertig und unkonzentriert agiert. In dieser Phase haben wir das Spiel verloren“, macht Pascal Böcher deutlich. „Das ist sehr bitter und ärgerlich, aber wir müssen damit umgehen und unsere Fehler raus ziehen und diese aufarbeiten. Und das mit aller Konsequenz“, sagt er abschließend.

Tore für Bad Wildungen: Appel 10, Buchholz 5, Kleinert 4, Mentel 4, Thomas 4, Lambrecht 2, Krathge 1, Emler 1

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