Dezimiert gegen Calden

Mit einem Dezimierten Kader reiste die HSG Bad Wildungen nach Calden. Krankheit und berufliche Gründe verhinderten Marcel Kleinert, Bastian Schott, Marius Heerdt und Niklas Ptaschnik. Lukas Goethe ist aufgrund der Schädel Modeling aus dem letzten Spiel, als der Gegner ihm, ohne vorher behindert worden zu sein, den Ball aus drei Meter Entfernung direkt vor den Kopf warf, krankgeschrieben.

Somit war vor allem die Motivation bei der heimischen HSG nicht gerade riesig gegen Calden. Bis zum 2:2 waren beide Teams sehr nervös und agierten mehrfach mit Ballverlusten. Calden legte dies aber nach acht Minuten ab und konnte somit den Abstand ausbauen (5:3). „Wir haben keine Mittel gefunden das Rückraum/Kreis Spiel zu unterbinden und haben mehrfach das Nachsehen gehabt“, erklärt Bad Wildungens Trainer Pascal Böcher.

“Falls wir es doch mal hinbekommen haben, war die Lücke auf der Parallelen Abwehrseite jedoch so riesig, dass Calden die Entscheidung dorthin verlegte“, so der Trainer. Zur Halbzeit konnte sich Calden dann auch deutlich mit 17:7 absetzen. In der zweiten Hälfte konnten die Gastgeber das Tempo und die Konsequenz etwas reduzieren, aber Wildungen schaffte es aber nicht annähernd Vorteile daraus zu ziehen.

„Entweder sind wir einsam und kopflos in die erste Welle gegangen, was nur 3-4 mal Erfolg brachte, oder wir haben den Torwart der Gastgeber mehrfach zum Held des Abends geschossen“, ärgert sich Böcher. Da war es dann auch nicht ganz verwunderlich, dass Calden trotz Reduzierung das Endergebnis auf 34:16 stellte. „Unser nächstes Spiel ist in Reinhardswald, aber zum Glück erst am 07.04, so werden wir die Ostertage mal nutzen um den Kopf frei zu bekommen“, sagt der Trainer abschließend.

Tore für Bad Wildungen: Jan Appel 5, Mentel 3, Thomas 1, Schaake 1, Böttner 2, Buchholz 4

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