Abwehr zu löchrig

Mit vollem besetztem Kader reiste die HSG Bad Wildungen zum Tuspo Waldau, musste sich aber Ende mit 30:33 geschlagen geben. Die heimische HGS kam zunächst gut in die Partie. Die Wildunger Abwehr arbeitete gut. Bis zum Stand von 10:10 ging das Spiel hin und her. Die Gäste spielten im Angriff aber stellenweise zu unkonzentriert und warfen die Bälle einfach weg oder warfen den Waldauer Torhüter warm.

Dadurch vergab Wildungen die Chance sich abzusetzen. „Das haben wir drei, viermal in Folge nicht geschafft“, erklärt Wildungens Trainer Pascal Böcher. Hinzu kam das die Gäste die letzten Minuten fast permanent in Unterzahl spielten. Zur Pause führten die Gastgeber mit 13:12. In der zweiten Hälfte ging es genauso so weiter. Wildungen kämpfte sich nochmal heran und übernahm beim 15:14 (33. Minute) noch einmal die Führung.

„Aber das konnten wir nicht halten. In keiner Phase des Spiel“, sagt Böcher. Zum Ende der Partie brachen die Gäste in der Abwehr ein und auch im Angriff wurde viel zu kopflos agierte. Zudem taten die Zeitstrafen gegen die Gäste ihr übriges. Während diese in der ersten Hälfte noch einigermaßen kompensiert werden konnten, geriet Bad Wildungen nun unter Zugzwang. Da die 5:1 Abwehr nicht mehr funktionierte, agierten die Gäste nun mit einer 4:2 Abwehr.

Jan Appel auf Halblinks blühte nochmal auf. Aber jeder Treffer den er erzielte, egalisierte Waldau postwendend. „Die Abwehr war einfach zu löchrig. Das hat Waldau bestraft“, so der Trainer. Am Ende unterlag Wildungen mit 30:33.

Tore für Jan Appel 9, Kleinert 8, Buchholz 5, Lambrecht 4, Mentel 2, Schott 1, Kirschnik 1

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