Sieg in Korbacher Halle

„Ich hatte im Vorfeld eine ganz schön große Klappe“, sagt Korbachs Trainer Josip Blagus nach der 12:24 Niederlage selbstkritisch. „Ich habe meiner Mannschaft mehr zu getraut, als sie gezeigt haben“, so Blagus. Zunächst begann die Partie zögerlich und nach fünf Minuten stand es 2:2. Aber dann kam die HSG Bad Wildungen gewaltig.

Und das gleich mit einem sechs Tore Lauf, der nach nur 14 Minuten mit dem 8:2 die erste deutliche Führung der Gäste bedeutete. Und das ganze Team agierte jetzt mit viel Druck. Im Angriff schaffte man sich immer wieder Räume, und eine bewegliche Abwehr ermöglichte immer wieder Angriffe über die zweite Welle. So war es kein Wunder, dass Bad Wildungen schon mit 5:12 in die Halbzeitpause gehen konnten.

Beim TSV Korbach stimmte zwar die Einstellung, aber wie so oft haderten die Korbacherinnen mit ihrer Abschlussqoute. „Die war bestimmt unter 10% und so kannst du kein Spiel gewinnen“, sagt Balgus. Nach der Pause machte die HSG einfach da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte. Wildungens Trainer Klaus Reinike hatte etwas Bedenken, das seine Mannschaft sich jetzt zurücknehmen würde. Aber ein 20:7 zur 40. Minute machte deutlich, dass diese Bedenken völlig unbegründet waren.

Am Ende Stand so ein überdeutlicher 12:24 Sieg für Bad Wildungen auf der Hallenanzeige. „Wichtige Basis für den Erfolg, war die über die gesamte Spielzeit sehr kompakte und zugleich bewegliche Abwehr. Auch die Bewegung nach vorne war da, das Ergebnis geht auch in der Höhe so in Ordnung“, war das abschließende zufriedene Fazit von Trainer Klaus Reinicke.

„Was mich mehr ärgert, als unsere Niederlage, ist die Tatsache, dass sich unsere Torhüterin Frazsika Trachte nach dreimonatiger Verletzungspause erneut am Knie verletzt hat“, erklärt Blagus Blagus enttäuscht.

Tore für Bad Wildungen: Straßer 3, Petrich 5, Sattar 10, Coman 4, Michel 1, Beckmann 1.

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