Knappe Niederlage trotz starker Leistung

Letztlich war es eine bittere Erfahrung, die wir hier machen mussten. Wir haben uns auf Augenhöhe sehr, sehr gut geschlagen, unsere Abwehr hat funktioniert und haben am Ende haben wir mit etwas Pech die Chance auf mindestens einen Punkt genommen“, zieht Bad Wildungens Trainer Pascal Böcher nach der knappen 26:27 Niederlage Bilanz. Die HSG ging sehr angeschlagenen in die Partie gegen Reinhardswald.

„Die Trainingswoche lief aufgrund von Arbeit und Verletzung relativ dürftig in Bezug auf die Trainingsbeteiligung“, erklärt Bad Wildungens Trainer Pascal Böcher. „Dennoch war klar, dass wir uns in den 60 Minuten füreinander aufopfern mussten“, sagt Böcher. Mit einer super starken 5:1 Abwehr und einem sehr stark aufgelegten Jonas Jäger im Wildunger Tor kam der Tabellen-Fünfte aus Reinhardswald ehr schwer ins Rollen.

Immer wieder wurde schnell und konzentriert verschoben. Jeder Spieler nahm seine Aufgabe voll wahr. So bewegte sich das Spiel auf beiden Seiten auf Augenhöhe. Zur Halbzeit stand es 14:16. „Was leider an dieser Stelle erwähnt werden muss ist, die völlig willkürliche und für keinen der beiden Trainer zu verstehenden Pfiffe der völlig überforderten Schiedsrichter“, kritisiert Böcher.

Immer wieder stellten sie beide Mannschaften vor Rätsel mit ihrem Eingreifen. „Wären beide Mannschaften nicht relativ faire miteinander umgegangen, hätte das zu einer Katastrophe führen können“, erklärt der Trainer. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Keine Mannschaft schaffte es sich abzusetzen.

In der 58. Minute beim 26:26 erkämpfte sich Wildungen den Ball und holte einen Siebenmeter raus, den Denis Buchholz aber vergab. Am Ende musste die heimische HSG in der letzten Minute das 26:27 hinnehmen.

Tore für Bad Wildungen: Jan Appel 7, Hampel 6, Lambrecht 4, Juma 3, Schott 3, Buchholz 2, Kirschnick 1

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